Koheilan R eine verpasste Chance in der Shagya-Araber-Zucht.

Titelbild: Das Hengstfohlen Koheilan R im vollem Galopp in das Leben.

Ein Blick in den Hengststamm von Koheilan R.

Koheilan R, geb. 2004 a.d. Kelissa, geb. 1994 v. Kamour geb. 1984  geht im Vaterstamm in direkter Linie auf  KOHEILAN ADJUZE  or.ar. geb. 1876  (Importiert 1885) zurück. Koheilan Adjuze or.ar. wurde von Fadlallah el Hedad  beim Beduinenstamm »Anaze el« für Bábolna gekauft.

Bereits durch zwei seiner Söhne spaltete sich der Stamm auf. In die Linien Koheilan I/ IV und Koheilan II. Die Linie über Koheilan I  (in Polen)  – (IV in Bábolna), wurde für die Shagya-Araber von größerer Bedeutung. Über den Einsatz von Koheilan I in Polen kam diese Linie über Yaszmak AV nach Topolcianky. Die Väter von Koheilan R, angefangen mit Koheilan I, nachstehend mit Abstammung und Foto.

Die Linie des Koheilan IV, (AV) geb. 1922 a.d. 10 Gazal-4 , Bábolna in Polen als Koheilan I, (AV) geb. 1922

Über seinen Sohn Yaszmak AV, geb. 1928 a.d. Elegantka AV, gelangte die Linie nach Topolcianky.

Koheilan I, geb. 1942,  v. Yaszmak a.d. 384 Aghil Aga, (Top.)

Koheilan II, geb. 1961, v. Koheilan I  a.d. 632 Shagya VII (Top.) Auf dem Foto ist er 29 Jahre alt.

Heiko, geb. 1972, v. Koheilan II a.d. Reschena 532, geb. 1966 v. Rosen,  Kabiuk

Hassaro, geb. 1986, v. Heiko a.d. Jomayid, geb. 1980  v. Amor (Elite)

Koheilan R, geb. 2004  v. Hassaro a.d. Kelissa geb. 1994  v. Kamour

Nachstehend die Geschichte von Koheilan R

erzählt von Sabine Bomhardt.

Im  »Gestüt Rothenbruch« gab es eine besonders typvolle Shagya-Araber Stute, die jetzt zur Zucht eingesetzt werden sollte. Gedanken zur Anpaarung gab es Viele.

Kelissa, geb. 1994  Vater:  Kamour, geb. 1984 = Vaterstamm: Gazlan or.ar. 1840 (Importiert 1852)  Mutter: Kassaia, geb. 1985=Stutenfamilie: 216 Semrie, or.ar. 1896 (Importiert 1902)

Wenn ein Fohlen geboren werden soll, gehen dem viele Planungen voraus. Der Züchter hat eine Vision, was er in der Zucht verbessern oder festigen möchte. Es wird nach dem passenden Hengst gesucht, viele Pferde besichtigt, Pedigrees studiert und Bücher gewälzt um mehr Wissen zu erlangen. Irgendwann steht der Hengst fest.

Hassaro,  geb. 1986 , Vater:  Heiko, 1972=Vaterstamm: Koheilan Adjuze or.ar. 1876 (Importiert 1885). Mutter: Jomayid, geb. 1980=Stutenfamilie 794 orig. Moldauerin, 1784 Foto bei der Körung 1989 in Darmstadt Kranichstein,

Die Stute wird getupfert, der nächsten Rosse entgegen gefiebert und schließlich wird die Stute zum Hengst gebracht in der Hoffnung, dass sie problemlos tragend wird. Dann folgen 11 Monate voller Träume, Hoffnung und Warten auf ein gesundes Fohlen. So auch bei Koheilan R, der Ostern 2004 auf dem »Gestüt Rothenbruch« das Licht der Welt erblickte.

Der ausdruckstarke Kopf der Stute Kelissa .

Seine Mutter Kelissa von Kamour, aus der Kassaia von O‘Bajar geb. 1994 war kein unbekanntes Pferd in der Welt der Shagya Araber, erfolgreich auf verschiedenen Schauen und bereits Prämienstute des VZAP.

Der Vater war nicht so bekannt. Hassaro, geb. 1986, Körung 1989 in Darmstadt Kranichstein, 1991 eine gute HLP in Marbach abgelegt und anschließend bis zur schweren Klasse in der Dressur gefördert. 

Somit war das Hengstfohlen einer der wenigen, wenn nicht der einzige Shagya-Araber in Deutschland aus dem Koheilan Adjuze or.ar. 1876 Vaterstamm, bei dem beide Eltern auf das Gestüt Bábolna zurück gehen. In der Vaterlinie über Koheilan IV, in der Mutterlinie über Gazal VII. 

Koheilan R wird in Neustadt-Dosse 2004 beim National Championat vom VZAP vorgestellt.

Endlich laufen, einmal über den ganzen Platz toben.

Es reicht noch nicht, nochmal eine Runde.

Wenige Wochen alt ging es nach Neustadt/Dosse zum nationalen Championat , hier konnte sich Koheilan R gegen gute Konkurrenz durchsetzen und das Championat für sich entscheiden. Seine Mutter Kelissa wurde am gleichen Wochenende Klassensiegerin und Reserve-Championesse sowie 2 te in der Prämien-Stutenklasse.

Koheilan R bei der Siegerehrung.

Geschafft,  Mutter und Sohn gehen beide als Sieger vom Platz.

Die nächsten Jahre wuchs Koheilan sorgsam in einer Hengstgruppe im hauseigenen Gestüt auf und wurde dreieinhalbjährig zur Körung 2007 in Aachen vorgestellt. Die Körung konnte er mit einem positiven Urteil verlassen.

Bei der Körveranstaltung des VZAP  in Aachen 2007 wurde Koheilan R gekört.

Körkommission und Publikum begutachten Koheilan R.

Koheilan R,  fährt nun als gekörter Hengst nach Halver zurück.

Danach folgte erst einmal eine Pause, damit der Hengst sich altersgemäß weiterentwickeln konnte.

Die Weidezeit wird von Koheilan R voll genossen.

Schließlich wurde er von der sehr erfahrenen Ausbilderin Liz Tillmann auf seine Karriere als Reitpferd vorbereitet.  Nach Abschluss der Grundausbildung und einer weiteren kleinen Pause ging es in den Ausbildungsstall von Heinrich Brähler zur Vorbereitung  auf die HLP.

Grundausbildung mit Liz Tillmann

Im Ausbildungsstall  wurde Koheilan R in allen Disziplinen gefördert. Leider verletzte sich Koheilan R aber kurz vor der HLP und musste erst einmal wieder nach Hause zurück.   Nachdem die Verletzung auskuriert war, ging es wieder zu Heinrich Brähler. Schließlich konnte Koheilan R 2011 die HLP in Hünfeld mit Traumnoten gewinnen.

Vorbereitung für die HLP Dressur in der Halle.

Über eine Brücke bei der Gelände-Prüfung.

HLP Spring-Parcours.

Koheilan R auf der Gelendestrecke.

Obwohl  Koheilan R  Siegerhengst bei der HLP war,  eine tolle seltene Abstammung hat, gab es von den Züchtern keine Resonanz auf den Hengst.

Stutfohlen Kolibri R,  v. Koheilan R, a.d. Piroschka v. Puschkin,  es steht  jetzt noch als Zuchtstute im Gestüt.

 Im Gestüt wurde ein wunderschönes Stutfohlen aus einer Puschkin Mutter geboren und aus einer englischen Vollblutstute gibt es noch eine prämierte Anglo Araber Stute.

 Da hast du einen tollen Hengst mit guter Qualität, aber leider keine Nachfrage, obwohl die Nachzucht sehr gut ist.  Also wurde der Hengst wieder etwas mehr geritten und auf ein paar Springturnieren vorgestellt.  2014 haben wir den Hengst zur Pacht angeboten, aber irgendwie hatte niemand diese einzigartige Abstammung auf dem Schirm und so hatte Koheilan im Gestüt ein ruhiges Leben auf der Weide.

Koheilan R nun als Freizeitpferd unterwegs.

Der ausdruckstarke Kopf des Koheilan R .

Aber irgendwann werden auch die Züchter älter und wollen oder müssen ihren Bestand reduzieren. Ich habe schon viele Jahre keine Shagya Araber mehr, wurde dann aber bei der Vermittlung von Koheilan R um Hilfe gebeten.

Da ich noch immer viele Kontakte in der Welt der Shagya-Araber habe, haben sich im Laufe der Jahre viele schöne Freundschaften in aller Herren Länder entwickelt.  Einmal Shagya-Araber, dann schlägt dein Herz für immer dafür.  Ich bot Koheilan R nun auf meiner Facebook Seite an und bekam schon nach kurzer Zeit eine Nachricht aus Ungarn von der Familie Steiner, die großes Interesse an Koheilan R hatte.

Als erstes muss ich meiner langjährigen Freundin Christine Wolf danken, die wertvolle Unterstützung bei der Übersetzung und dem ganzen Prozedere geleistet hat.

Nach nur drei Wochen kam die Familie Steiner, die eine große Shagya-Araber und Gidran Zucht in Ungarn betreibt, mit zwei Transportern nach Halver gefahren.  

Moldau, v. Mersuch XIX-68 a.d. Dama, hier noch als Fohlen.

Als Stute ging Moldau mit auf Transport nach Ungarn.

Mitgenommen haben Sie  nicht nur Koheilan R, sondern  auch die Rappstute Moldau um die Zucht in Ungarn zu bereichern. Die Familie Steiner hat viele Pferde, die auf die Koheilan Linie zurück gehen und dafür ist Koheilan R genau der richtige Hengst. Letztendlich ist es eine große Ehre, dass Koheilan R in der Wiege der Shagya-Araber-Zucht noch wirken kann.

Herr Steiner mit Koheilan R in Ungarn.

Ich freue mich auf jeden Fall auf viele Fohlen von Koheilan R in Ungarn und vielleicht findet ja dann auch das eine oder andere Fohlen seinen Weg nach Deutschland.

Zwei blicken hoffnungsvoll in die Zukunft.

Aber es macht auch nachdenklich, wo die Shagya-Araber-Zucht in Deutschland hingeht, ich würde mir wünschen, dass die Züchter sich gegenseitig unterstützen und nicht jeder sein eigenes Ding macht, das schadet der Sache mehr, als dass sie der Rasse nützt.  Auch wenn die Zeiten zum Züchten schwierig sind, so sollte die Rasse wieder mehr gezeigt werden, und das Pferd und nicht der Mensch in den Vordergrund gestellt werden. 

Wünsche und Möglichkeiten?

Die Züchter haben teilweise über Jahrzehnte die Zucht und die Verbände lebendig mit gestaltet und haben sich aktiv beteiligt, wünschenswert wäre, dass die Verbände und auch die ISG den Züchtern bei Aufgabe der Zucht hilfreich zur Seite stehen könnten, damit nicht nur der Genpol, sondern auch die Rasse weiterhin Bestand hat.

Simsalabim wurde 20 Jahre alt. Ein Leben mit einer besonderen Shagya-Araber-Stute

Titelbild: Bei der Jagd ist Simsalabim immer vorn dabei.

Wenn über die »Shagya-Araber« gesprochen wird, fällt oft der Satz: Edel, vielseitig und hart. Kann in allen Sparten des Reitsport eingesetzt werden. Für mich steht als gutes Beispiel dafür die Stute »Simsalabim, geb. 14.6.2006 v. Monsun a.d. Santana II«  Sie ist über zehn Jahre jedes Jahr regelmäßig auf Turnieren gegen Warmblüter im Einsatz.  In Dressur, Springen, Vielseitigkeit ist Simsalabim besonders mit jungen Reitern sehr erfolgreich. Mit ganz jungen Kindern absolviert Simsalabim auch die Führzügel-Klassen.

Als Zuchtstute hat sie zwei bemerkenswerte Fohlen gebracht, die jetzt ihrer Mutter im Sport nachfolgen. Für ihre Besitzerin ist sie auch als Jagdpferd erfolgreich unterwegs.

Die aufmerksame Simsalabim.

Nachfolgender Bericht von Mareike.

In der Nacht am 14.6.2006 wurde Simsalabim geboren. Sie war unser erstes Stutfohlen, ganz anders als die beiden Brüder vor ihr.  Eigentlich war Simsalabim den Menschen gegenüber sehr zurückhaltend.  Sie hat alles mit ihrer Mutter allein geregelt.  Ob es das Aufstehen oder das erste Trinken war. Alles ohne Hilfe.  So ging es weiter, auf die Weide laufen oder mit Mutter in den Hänger gehen schien für Simsalabim ganz normal zu sein. Die kleine Dame brauchte bei nichts Unterstützung.

Simsalabim als Jährling.

Mit knapp 4 Jahren hat sie dann beschlossen doch ein Reitpferd zu werden. Viel vorher an der Hand oder Longe arbeiten mussten wir damals nicht.  Man hatte das Gefühl, sie hat gesehen, dass alle anderen geritten wurden und dann war das für sie auch so.

Beim ersten Ausritt ist sie ganz geduckt hinter ihrer Familie her gelaufen, aber als wir zurück kamen, war sie mit erhobenen Kopf dabei. Mit ihr war immer alles selbstverständlich. Sie machte es einfach. Ich wollte ihr den Wassereinsprung zeigen und sie ist einfach aus dem Stand reingesprungen.  Sie war immer ein zuverlässiger Partner.

Simsalabim und das Wasser

Das besondere an Simsalabim ist aber viel mehr, sie hat immer alle Nachwuchsreiter sicher durch die kleinen Prüfungen gebracht.

Auf vielen Turnieren waren Simsalabim und  Mara in den Spring-Klassen vorne platziert  oft auch siegreich.

Simsalabim und Liv, Mareikes kleine Tochter.

Simsalabim und Liv bei ihrem ersten Unterricht.

Simsalabim ist ein absolut sicherer Partner für Liv im Gelände.  Sie ist einfach immer leistungsbereit.

Liv und Simsalabim Ausritt durch die Heide.

Ihre beiden Kinder Steluta geb. 8.7.2015 v. Sahman  (Shagan) und Scooby Doo geb. 3.5.2020 v. Darius (Djardan) sind auch gute zuverlässige Reitpferde geworden

Steluta zwei Jahre alt.

Steluta geht als Handpferd mit ins Gelände.

Die Freundschaft zwischen Steluta und Liv wurde schon sehr früh gelegt. Heute ist Steluta geliebtes Reitpferd von Liv geworden.

Auf dem Reitplatz zu Hause erstmalig ohne Longe Liv mit Steluta.

Liv sagt danke bei Steluta nach einem erfolgreichen Ritt.

Steluta und Liv durchreiten den Wasserteich.

Geschafft, wieder sicher an  Land.

Die Simsalabim  Tochter Steluta ist wie die Mutter für Kinder das ideale Lehrpferd geworden. Die beiden  Steluta und Liv sind ganz gute Freunde

Steluta in der Ausbildung zum Turnierpferd.

Auch Springen will geübt sein.

Scooby Doo  und Liv sind beide zusammen groß geworden. Fohlen und Kind waren gleich Freunde. Wenn Liv an den Weidezaun ging, kam Scooby Doo gleich zu ihr.

 Simsalabim mit Scooby Doo   auf der Weide.

Ausritt mit dem erst einen  Monat altem Scooby Doo.

Scooby Doo  auf dem Winterauslauf  2021/22.

Auch Scooby Doo wird jetzt regelmäßig geritten.

Die Geschwister Steluta und Scooby Doo gemeinsam im Wasser.

Simsalabim hat eine sehr sanfte gutmütige Art wenn sie von Kindern geritten wird.

Aber auch ihre Tochter Steluta  ist sehr vorsichtig mit den Kinder.

Vorn Steluta dahinter Simsalabim.

Simsalabim ist immer noch sehr fleißig und motiviert unter dem Sattel, oft mit wechselnden Reitern erfolgreich auf Turnieren.

Screenshot

Simsalabim, Training mit Reiterin Junia auf  heimischen Platz.

Auf einem Turnier das springen: Simsalabim mit Reiterin Mara.

Simsalabim ist bei der Jagd ganz in ihrem Element.

Ausritt mit Familie auf den Shagya-Arabern von Mareike.

Von links: Steluta, Scooby Doo , Saladin und Simsalabim.

Die zwanzig Jahre mit Simsalabim waren bis heute immer eine besondere Freude. Sie ist ihren Menschen sehr zugetan, immer bemüht das Beste für den Reiter zu tun. Was für ein Glück so eine Stute im Stall zu haben. Danke Simsalabim.

Die Hengstfohlen Gazlan Khan und Aramis  sind die letzten von mir gezogenen Fohlen

Ganz bewusst sollte die Stute Szellö (Dahoman XXXVI-8) geb. 1990 v.  Dahoman XXXVI ein letztes Mal gedeckt werden. Der Vater von Szellö war Dahoman XXXVI, bei Szellös Mutter war der Vater Dahoman XXXI . Daher suchte ich nach einem Hengst, der hier den Anschluss herstellen konnte. In Kabu Kahn v. Kublai Khan war in der Abstammung auf der Mutterseite mit Dahoman XXXIX-10  der Stamm wieder vertreten. Die zweite Stute Alethea geb. 1996 v. Shogun III  wurde vom Elite-Hengst  Shaman v. Pamino gedeckt.  Da es die letzten von mir gezogenen Fohlen sein sollten, wurde mit großer Spannung auf die Fohlen gewartet.

Szellö mit dem wenige Stunden alten Hengstfohlen Gazlan Khan geb. am 2. Mai v. Kublai Kahn.

Gazlan 5 Tage alt, die Mutter genießt das Extra-Futter.

Gazlan betrachtet die anderen Pferde sehr aufmerksam.

Nr. Zwei ist nun auch da, am 10. Mai erblickte  Hengstfohlen Aramis in den frühen Morgenstunden das Licht der Welt.

Aramis wenige Stunden alt.

Aramis verlässt das erste Mal den Stall.

Alles neu,  mit der Mutter auf dem Weg auf die Weide.

Alethea findet Gras gut, aber Aramis betrachtet seine Umgebung sehr genau.

Nach den ersten zwei Wochen sind die  Hengstfohlen Aramis und Gazlan  zusammen mit den Müttern auf der Weide.

Nach einem langen Tag auf der Weide sind Aramis und Alethea auf dem Weg zum Stall.

Szellö und Gazlan im August.

Mit 8 Monaten sind Aramis und Gazlan  zusammen auf dem Winterauslauf.

Aramis interessiert sich für unseren Kater Morten.

Im nächsten Frühjahr sind die Beiden dann schon zwei Jahre alt. Wie bei allen jungen Tieren wissen  auch die Hengstfohlen mit ihrer Kraft nicht wohin. Das Tor zur Weide konnte gar nicht schnell genug aufgehen. Erst einmal war ein ausführlicher Galopp fällig.

Eine Runde, wer ist schneller? Gazlan vorneweg.

Führungswechsel, diesmal ist Aramis vorn.

Aramis noch einmal in voller Aktion.

Zum Abschluss noch eine gemeinsame Runde.

Nach dem Toben erst einmal trinken.

Auch Gazlan findet, man sollte sich den Kater Morten  ansehen.

Warten vor dem Tor zu ihrem Auslauf, dort gibt es Kraftfutter.

Aramis,  Gazlan ( Mitte) daneben sein älterer Halbbruder Merino, der von der Ausbildung zurück gekommen war, im Sommer  zusammen auf der Weide.

AlsAramis und Gazlan dann fast vier Jahre alt waren, tauchten immer mal merkwürdige Dinge auf ihrem Auslauf auf. So lernten sie, sich Neuen anzunähern und damit umzugehen.

Was ist da in unserem Auslauf ?

Man ist vielleicht besser erst einmal vorsichtig.

Aber – so gefährlich sieht es nicht aus.

Die Neugier siegt – Aramis muss doch genauer gucken. Gazlan sichert den Rückweg.

Guck es ist nicht gefährlich, man kann rein beißen.

Aramis spielt immer noch gern mit allem, was man ins Maul  nehmen kann.  Er hilft eben gern, auch die Karre mit Harke ist interessant,  man kann sie umkippen oder die Harke wegschleppen.

Für Aramis ist die ganze Welt voller Spielzeug. Sehr geeignet zum Hochnehmen sind auch Wasserwannen.

Am besten natürlich, wenn man erst das Wasser ausschüttet. Bei den Menschen trifft das auf wenig Begeisterung, sie füllen immer wieder Wasser nach. Spielverderber.

Manchmal aber kriegt man eine Wanne geschenkt! Die darf man dann behalten und kann immer damit spielen.

Sie sind Freunde geblieben und machen alles gemeinsam.

Der Weg vom  Stall zur Weide wird immer noch im Galopp genommen.

Zurück geht es im Schritt, man hat sich ausgetobt.

Oben wartet die Belohnung für braves Kommen auf Ruf.

Wer kommt denn da?  Ach ja, der große Heuwagen.  Alles in Ordnung.

Gemeinsames Warten auf das Futter.

Rückkehr von der Weide, Lucie vorn, Gazlan dann Aramis.

Unsere verbliebenen drei von links Gazlan, Aramis, Lucie.

Beim Sichten der Bilder für diesen Bericht kamen viele schöne, oft lustige  Erlebnisse wieder ins Gedächtnis. Pferde sind etwas Wunderbares, ihr Wesen und die Zuwendung zu ihrem Menschen.  Es ist für  mich auch heute noch eine große Freude, wenn ich von meinen Pferden begrüßt werde. Sie kennen das Auto und kommen dann an das Tor, um mich  zu begrüßen.

Shagya-Araber Schauen damals: 1. Europäisches Schau-Championat der Internationalen Shagya-Araber Gesellschaft.

Titelbild: Erste ISG-Schau  St. Galen 1989

Diese Veranstaltung wurde durch eine große Freude und Aufbruchstimmung  geprägt.

Man hatte jetzt die ISG und erhoffte sich davon eine größere Aufmerksamkeit für diese  alte Rasse »Halbblut-Araber« die jetzt in »Shagya-Araber« umbenannt war und eine Anerkennung bei der WAHO  erhalten hatte.

Zeichnung: so sollte, nach Ansicht der ISG, der ideale Shagya-Araber aussehen.

Der erste Band »Shagya-Araber« war gerade rechtzeitig zu dieser Schau erschienen.

Meine Erinnerungen an diese Schau in den nachstehenden Bildern, mögen auch die Shagya-Araber Züchter einmal an diese gute Zeit erinnern. 

Band 1 Shagya-Araber (vergriffen), noch lieferbare Bände unter: www.zeunert.de

Die Veranstaltung wurde geprägt durch viele verschiedene Klassen.  So standen Distanz-, Dressur-, Springreiten  sowie Schauklassen auf dem Programm.  Schaubilder mit gefahrenen Shagya-Arabern und eine Quadrille rundeten die Vielseitigkeit des Programms ab.  Den Anfang machten die Distanzreiter. Für die 40 Km Distanz waren 20 Teilnehmer am Start.  Für 80 Km waren es 19 Starter. Vertreten waren Shagya-Araber, Vollblut-Araber und Warmblüter. Auch Haflinger und Norweger waren dabei.

Auf dem Weg zum Start in die 80 Km Distanz. AV Wallach Skowronek.

Ankunft einiger Teilnehmer der 40 Km Distanz.

Pflege nach überstandenen 40 Km.

Ankunft  von Shammar v. Tobrok a.d. 197 Siglavy Bagdady, dem Sieger über die 80 Km Distanz, unter Konrad Wörndl

Tierarzt Kontrolle von Shammar nach bestandenen 80 Km.

Reserve-Sieger Dhalim v. Ibn Halima a.d. Dana, Reiter Susy Wyss. Wird nach 80 Km von der Reiterin und ihrem Team vorsorgt.

Siegerehrung für die 80 Km Distanz. Sieger  Shammar, Reserve-Sieger  Dhalim.

Danach waren die Dressur-Reiter an der Reihe. Geritten wurde die Aufgabe L2.

Für die Dressuren waren insgesamt 16 Pferde gemeldet : 9 Shagya-Araber, 4 Halbblut-Araber, 2 Vollblut-Araber und ein Anglo-Araber. Eine selten gesehene große Zahl von Teilnehmern.

Shagya-Araber-Hengst Bardos v. Bartok a.d. Jasha  v. Haladin AV . Reiterin ist die Besitzerin Luzia von Salis. Sieger Dressur L2

Der Shagya-Araber Hengst Karino v. Sunil  a.d. 2 Koheilan-8 wurde von Anke Datum geritten. Reserve-Sieger L2.

Karino und Anke Datum.

Shagal v. Shagya I, a.d. 48 Siglavy Bagdady VI, geritten von Herrn Dr. Walter Huber.

Bafran El Sharai v. El Shaklan a.d. Laibuka,  Besitzer Hans Stucki, wurde von Herrn Peter Hasenböhler geritten.

Die Schauklassen waren mit zu der Zeit vielen Spitzen-Pferden besetzt. Hengste wie Pamino,  Navarra, Shagal, Daikir  und Shagan, um hier nur einige zu nennen, waren angereist. Auch die Stuten  Babolna, Shydra, Amoraja sollten hier nicht vergessen werden.  Fotos so vorhanden nachstehend..

Pamino v. Bajar a.d. Pamina v. Amor. Züchter u. Besitzer Ruth Pack.  Sieger-Hengst Europäisches Schauchampionat. (Klasse 10 Achtjährige Hengste Platz 1 =  8,66).

Shagan v. Shagal a. d. Shydra,  Züchter und Besitzer Gottfried Meuser, Europäischer Reserveschauchampion Hengste.

Navarra v. Saphiro a.d. Nedda v. Jussuf VII . Züchter: Ingeborg Schwab-Gambert, Besitzer: Johanna Wrobbel.  (Klasse 10 : Achtjährige Hengste Platz 2  = 7,66).

Daikir v. Dahoman II-11 a.d. Koheilan II-2. Züchter und Besitzer: Claudio Conradty. Klasse 10 : Achtjährige Hengste Platz 3  = 7,46).

Shagal v. Shagya I, a.d. 48 Siglavy Bagdady VI, Züchter: Ulla Nyegaard, vorgestellt von Dr. Walter Huber

Guba v. O’Bajar a.d. Galina, Gewinnerin Europäisches Schauchampionat Stuten. Besitzer: H. Beissel

Nr. 178 Nasika v. Nasrallah a.d. O’Bajan I-17 . Züchter und Besitzer Ursula Rahm.

Die Stuten Shydra (Schimmel) und Bábolna auf den Vorführring.

Ehrenklasse: Bábolna v. O’Bajan XIII a.d. 198 Kemir II . Züchter Staatsgestüt Bábolna, Besitzer: Siegfried Frei

Shydra v. Shagya XLIV a.d. 1 Koheilan XI Züchter: Staatsgestüt Bábolna, Besitzer: Gottfried Meuser. Siegerin der Klasse: Achtjährige und ältere Stuten mit der Note 8,20.

Es folgten Schaubilder, so die Ausbildung nach der Chiron-Methode, aber auch Shagya-Araber in  einer Quadrille in Historischen Kostümen. Ein Zweispänner und auch ein  Viererzug waren zu bewundern.

Stangen-Arbeit nach der Chiron – Methode ohne Zügelkontakt.

Ausbildung nach der Chiron-Methode,  springen mit durchhängenden Zügeln.

Quadrille mit vier Shagya-Arabern in historischen Kostümen.

Die vier  Reiter waren auf dem wundervollen Platz ein sehr schöner Anblick.

Der Zweispänner in Freizeit-Anspannung mit drei Personen Begleitung.

Vierspänner mit 4 Shagya-Araber Schimmeln bespannt Schaubild am Nachmittag.

Das 1. Europäische Championat der ISG stand im Zeichen der vielseitigen Verwendung des Shagya-Arabers.  Vom Schaupferd, Dressur-, Distanz-Pferd und Fahrpferd konnten die Shagya-Araber hier ihr Können zeigen. Dank  an die Veranstalter für so eine vielseitige Schau, die damals auf die Beine gestellt  wurde. Wird man so etwas noch einmal erleben können? Die Hoffnung sollte nicht aufgegeben werden, die Shagya-Araber hätten das verdient. 

Ihre Ingrid Zeunert

Neujahrgruß 2026

Liebe Shagya-Araber Freunde,

wieder ist ein Jahr vergangen, ich möchte ein herzliches Dankeschön sagen, dass Sie die Shagya-Araber-Seiten mit mir  geteilt haben .

 Für das Neue Jahr 2026 wünsche ich Ihnen Glück, Erfolg, Gesundheit und viel Freude mit den Shagya-Arabern.

Liebe Grüße Ihre Ingrid Zeunert

Meine Shagya-Araber hatten immer viel Spaß wenn es einmal einen Winter mit Schnee gab. Die nachstehenden Bilder werden das zeigen.

Guten Rutsch in das Jahr 2026, Alicia mit ihren Freundinnen.

Der Stall im Schnee, gab es lange nicht mehr.

Azanka, Sadiema, Enzi

Fünf Stuten, müssen wir wirklich schon nach Hause?

Aramis und Gazlan, lass uns spielen.

Komm schon, los geht es.

Das macht richtig Spaß

Nun aber  schnell nach Hause.

Anka, da kommen sie endlich nach Hause.

Auslauf beendet. Suellö und Koheila II

35 Jahre Shagya-Araber-Zucht Alia von Maike und Werner Trendel

Titel: Stuten und Fohlen 2019

Blick auf die Gestüts-Anlage mit angrenzender Weide.

35 Jahre Shagya-Araber-Zucht sind ein Anlass für einen Rückblick mit vielen Bildern! In all diesen Jahren sind viele Pferde prägend für die Zucht von Maike und Werner Trendl gewesen. Sie sollen in einer Auswahl in den folgenden Bildern gezeigt und gewürdigt werden.

 An erster Stelle zu nennen ist die Stute, die auch Namensgeberin für das Gestüt wurde, Alia, geb. 1984 v. Ibn Galal-6 a.d. Almarah v. El Aswad. Die Suche nach einer Zuchtstute begann, damit die damals noch auf dem Reichshof stehende Jungstute O’Badja nach Hause geholt werden konnte. Bei Frau Hohenberger stand zu der Zeit eine siebenjährige braune Stute zum Verkauf, die nach der Besichtigung sofort gekauft wurde. In ihr erfüllte sich der Traum von einer eigenen kleinen Shagya-Araber-Zucht. Alia hatte bereits vier Fohlen von AV-Hengsten. Jetzt wurde sie das erste Mal von einem Shagya-Araber-Hengst gedeckt, von Bartok v. Gazal VII a. d. Babolna. Das Stutfohlen aus dieser Verbindung, Aira geb. 1992, wurde verkauft. In der Reihe „Shagya-Araber“ Band 12 ist ein Bericht über Aira enthalten.

O’Badja, geb. 1987 v. O’Bajar a.d. Gamila, an der Hand von der 10-jährigen Julie.

Alia,  geb. 28.5.1984 v. Ibn Galal-6 a.d.  Almarah v. El Aswad

Jungstuten auf der Weide in Gummersbach. Mit Hundefreund Tristan.

Alitta, geb. 13.6.1993 v. Nicolo a.d. Alia Auf dem Foto links.

Alitta im Winter Januar  2025 mit 31 Jahren.

1993 hatte Alia aus der Bedeckung mit Nicolo abermals ein Stutfohlen, Alitta. Sie wurde zur Stammstute im Gestüt Alia. 1993 wurde Alia dann von Jeremias v. Silas gedeckt. Gleichzeitig mit dem aus dieser Bedeckung gefallenen Hengstfohlen Aetos traf der Hengst Shogun III im Gestüt ein. Ab 1994 wurde Alia nun mit Shogun III belegt. Alia-Fohlen mit Shogun III: Alino 1995, Alethea 1996, Amina 1998, Aeneas 1999, Almyra 2000, Ades 2002.

Aetos wurde erfolgreicher Deckhengst im Gestüt. Leider verunglückte Aetos im Oktober 2004 tödlich, es war ein großer Verlust für das Gestüt. 2005 wurde dann der Aetos-Sohn Äakos a. d. Oonah von Balaton geboren. Er blieb im Gestüt und wurde Nachfolger seines Vaters.

Shogun III, geb. 12.3.1989 v. Saidal a.d. Kirima v. Koheilan XXVI-2

Alethea, geb. 10.8.1996 v. Shogun III a.d. Alia v. Ibn Galal-6

Neben Shogun III wurde auch der selbstgezogene Aetos nach Körung 1999 und HLP 2001 zur Zucht eingesetzt.

Aetos, geb. 30.7.1994 v. Jeremias a.d. Alia, geritten von Julie

Aetos , geb. 30.7.1994 v. Jeremias a.d. Alia. Foto: Irene Noll

Winterfreuden, Aetos mit seinem Hundefreund Tristan

Aptero Nike, geb. 2000 v. Aetos a.d. Orea. 1. Platz für Tanja & Nikki.

23.04.2016: Babenhausen – internationaler Distanzritt – CEI*** 160 Km

Äakos, geb. 26.3.2005 v. Aetos a.d. Oonah v. Balaton auf der Weide.

Ein ausdruckstarkes Portrait von  Äakos, geb.26.3.2005 v. Aetos a.d.  Oonah v. Balaton

Anastasia,  geb. 2003 v. Aetos a.d. Orea mit Fohlen Alkmene WM, geb. 8.4.2019 v. Apollon  Gazlan WM

Olivia WM, geb. 9.4.2004  v. Aetos a.d.  Oonah v. Balaton.

Im Sommer 2011 kam zudem der Rapphengst Nahat dazu. Es war ein glücklicher Zufall, dass er im August 2011 von Familie Bungenstock erworben werden konnte. Nahat geb. 1995 ist ein Halbbruder von Aetos, er ist auch von Jeremias a. d. Nizola.

Nahat gewöhnte sich schnell an sein neues Zuhause. Er fühlte sich wohl im Offenstall, bei täglichem Weidegang, und auch die Hühner und Ziegen, die auf dem Hof leben, fand er sehr interessant. Obwohl es schon spät im Jahr war, wurde noch Aura v. Shogan III a. d. Alia von Nahat gedeckt. Nahat zeigte sich vorsichtig bei der Stute und konnte problemlos an der Hand geführt werden. Der Tierarzt bestätigte die Trächtigkeit und so kam 2012 das erste Fohlen von Nahat im Gestüt zur Welt. Es folgten noch viele, er hinterließ insbesondere viele schöne Töchter.

Sein Erbe wird nun von seinem Sohn Apollon Gazlan WM geb. 25.3.2013 v. Nahat a. d. Athene WM fortgeführt. Auch von ihm fallen wunderschöne Fohlen.

Traveler

Nahat, geb. 1.2.1995 v. Jeremias a.d. Nizola v. Zoltan. Auf der Weide im neuen Zuhause, im Gestüt Alia v. Maike u. Werner Trendl

Traveler

Nahat, geritten von Maike Trendl, bereit zum gemeinsamen Ausritt

PENTAX Image

Der Begleiter auf dem ersten Ausritt mit Nahat ist  Werner Trendel auf  Aeolos v. Shogun III a.d. Alia.

Die Enkelkinder mit Stutfohlen Hera WM v. Nahat a.d. Halana

Olivia WM, v. Aetos, mit Stutfohlen Ochna WM, geb. 31.5.2019 v. Nahat.

Apollon Gazlan WM,  geb.  25.3.2013 v. Nahat a.d. Athene WM bei der Körung  2017. Foto: G. Waiditschka

Apollon Gazlan WM bei der HLP 2017 in Stadl Paura .

Die Kinder sind froh, dass Apollon wieder zu Hause ist.

Stutfohlen Alkmene WM, geb. 8.4.2019 v. Apollon mit Mutter Anastasia.

Alkmene WM, 2025 in ihrer neuen Heimat bei Christine Dosdall.

Milana mit Stutfohlen Maia geb. 24.5.2023 v. Apollon Gazlan WM

Medea mit Hengstfohlen Medon, geb. 18.5.23 v. Äakos

Halana mit Hengstfohlen Helios, geb. 26.5.2023 v. Apollon Gazlan WM

Ein Enkelkind mit Halana und Stutfohlen Helena, geb. 13.5.2025 v. Apollon Gazlan WM

Nachfolgend:

Eintragung des Fohlenjahrgangs 2025

Julie  Chatzistamatiou

Der Anlass zur 35-jährigen Jubiläumsfeier der Shagya-Zucht Alia war die Eintragung der Fohlen aus dem Jahrgang 2025.

Bei strahlendem Wetter und bester Laune fand die Fohlenmusterung und Stuteneintragung auf dem Hof in Homscheid (Sankt Katharinen, Kreis Neuwied, Rheinland-Pfalz) am Samstag, den 6. September 2025 statt. Als Bewertungsteam standen die Zuchtleiterin des VZAP Anja Daniels und die Zuchtbeauftragte Sabine Körber zur Verfügung.

Die angereiste Stute Namia WM v. Nahat a.d. Oanah WM, Züchterin: Maike Trendl, Besitzerin: Dorothee Schilling, Elkenroth wurde mit einer guten Bewertung erfolgreich in das  Stutbuch S1 eingetragen.

Stutfohlen Helena WM, geb. 13.5.2025 v. Apollon Gazlan WM a.d. Prämienstute Halana, v.  Hadban XXVII-3 a.d. Galana,  auch sie wurde mit einer goldenen Schleife ausgezeichnet. Züchterin und Besitzerin Maike Trendl.
 

Hengstfohlen Melos WM, geb. 25.4.2025 v. Äakos WM a.d. Melia WM,  das Hengstfohlen erhielt eine goldene Schleife. Züchterin und Besitzerin Maike Trendl.

Angereist war auch das Stutfohlen Mirielle K, v. Äakos WM a.d. Prämienstute Mideia

WM, Züchter und Besitzer Vanessa und Felix Krüger aus Marienheide, das Stutfohlen wurde auch prämiert und erhielt  ebenfalls die goldene Schleife.   

Die Qualität der Fohlen sprach für sich: Zuchtleitung und Besucher spendeten reichlich Applaus. Der Tag klang zwanglos bei einem kleinen Imbiss und dem Schmökern in einigen Shagya-Araber Heften und Büchern aus. Dank und Gratulation auch an Maike und Werner Trendl für ihren Einsatz und ihre überragende züchterische Leistung in den letzten 35 Jahren!

Nach der Aufregung am Vortag, genossen die Pferde einen ruhigen Herbstmorgen auf der großen Weide.

Shagya-Araber in der Altmark Gestüt Muzulman, jetzt in Beuster

Titelbild: Die Stutenherde mit Fohlen in Beuster

Stuten und Fohlen zogen 2009 von Hornhausen nach Beuster in die Altmark um. Hier waren genug  Stallungen und vor allem ganz viel Weidefläche vorhanden.  Die Zucht der Shagya Araber  konnte jetzt  erweitert werden.

Das Gestütshaus ist ein wunderschönes Fachwerkhaus unter alten Bäumen.

Ein Teil der neuen Stallungen.

Zwischen Haus und einem weiteren Stallgebäude befindet sich ein Vorplatz, auf dem ein wundervoller alter Baum steht.

Auch das Hengstfohlen Mathies geb. 12.5.2008 v. Muzulman a.d. Tigra  trat die Reise nach Beuster an. Er sollte als Hengst aufgezogen werden. Auf der Suche nach einem geeigneten Partner zur gemeinsamen Aufzucht fand Herr Stoischek bei Frau Ziegenhohn in Königswinter das Hengstfohlen Reineke Zett geb. 17.7.2008  v. Ramiro a.d. Shalom Zett. Nach dem Absetzen trat Reineke Zett die Reise nach Beuster an.

Mathies kurz vor dem Umzug nach Beuster

Reineke Zett noch in Königswinter etwas später der Umzug nach Beuster.

Über diese beiden Hengstfohlen und ihren Werdegang wird ein extra Bericht erscheinen.

Bei meinem Besuch 2017 begrüßten mich an der Einfahrt drei junge Hengste.

Lange hatte ich das Gestüt nicht mehr besucht. Eine Einladung von Herrn Stoischek zum Fohleneintragen im September 2017 nahm ich daher gerne an.  Bei gutem Wetter machte ich mich allein auf die Fahrt nach Beuster.  

Der große Stall mit Boxen an beiden Seiten.

Der Stutenbestand hatte sich vergrößert, und der Schwerpunkt  der Zucht bestand nun hauptsächlich aus Stuten, die dem  »Koheilan-Stamm« angehörten.  Die Stuten wurden aus Rumänien und von einem Züchter in Ungarn, der Koheilan-Stuten aus Rumänien hatte, importiert. Die Koheilan-Stuten waren eine gute Entscheidung für die Zuchterweiterung des Gestüts. Die Bilder mögen es beweisen.

Gemeinsam warten auf die Eintragungskommission vom ZSAA.

Zuerst wurden die Stuten ohne Fohlen gemustert und eingetragen. Die elegante Koheilan-Fuchsstute machte den Anfang. Nachfolgend die Bilder der Stuten jeweils mit Abstammung.

Koheilan Kecses , geb. 20.5.2010 v. 5091 Koheilan Karsaly  a.d. Koheilan Nirvana, mit Hengstfohlen von Reineke Z.

Silva/Siglavy Bagdady XVII-1, geb.  2.3.2003 v. Siglavy Badady XVII a.d. Dahoman XXXIX-24 mit Hengstfohlen v. Muzulman (Mersuch XIX-68)

Medea, geb. 4.3.2005 v. Muzulman (Mersuch XIX-68) a.d. El’Sbaa XII-12 (Elsa) mit Stutfohlen von Reineke Z

Koheilan Karima, geb. 11.5.2010 v. 5091 Koheilan Karsaly a.d. Hadban XXVII-49  (Hédi) mit Hengstfohlen v. Reineke Z

Koheilan Karscú, geb. 29.5.2010  v. 5091 Koheilan Karsaly a.d. Koheilan Kisassszony mit Hengstfohlen v. Reineke Z

Koheilan Karima, geb. 11.5.2010 v. 5091 Koheilan Karsaly a.d. Hadban XXVII-49  (Hédi) mit Hengstfohlen v. Reineke Z. Fohlen mit sehr guten Bewegungen, dafür gab es drei Sterne.

Koheilan Karscú,  geb. 29.5.2010  v. 5091 Koheilan Karsaly a.d. Koheilan Kisassszony, auch dieses Hengstfohlen zeigte gute Trab- und Galopp-Bewegungen.

Auch die Beiden konnten sich sehr gut bewegen. Koheilan Kecses  und ihr Hengstfohlen v. Reineke Z.

Der Pascha im Gestüt Muzulman (Mersuch XIX-68), geb. 9.1.1991 v. Mersuch XIX a.d. 311 Koheilan XXXII-16 . Er ist auch mit 26 Jahren noch topfit. Foto 2017

Ein schönes Bild bot sich den Besuchern nach der Eintragung, als die Stuten auf die Weide entlassen wurden.  Wo kann man so viele Shagya-Araber Stuten mit Fohlen schon einmal sehen.

Die Nachzügler der Herde auf dem Weg zur Weide.

Die Herde auf der großen Weide, jetzt ist wieder Ruhe eingekehrt. Mit diesem schönen Anblick verabschiedete ich mich von Herrn Stoischek.

2025 folgte ein neuer Besuch,  in Begleitung, auf dem Shagya-Araber Gestüt Muzulman.

Die Wallache auf dem Sandauslauf vor dem Stall.

Als ich diese  Fotos von 2017 durchgesehen habe kam die Idee  auf das Gestüt noch einmal zu  besuchen. Nach einem Telefongespräch mit Herrn Stoischek  verabredete ich ein Treffen auf dem Gestüt zum 11.10.2025.  Bei Regen starteten wir in Gifhorn, ich hatte schon Zweifel, ob ich diesmal Fotos machen könnte. In Beuster angekommen war es zwar bewölkt, aber es regnete nicht mehr. Die Überraschung für mich war eine Herde von sehr guten Wallachen von 2 bis 10 Jahren.  Man hatte die Auswahl von Braunen und Schimmeln  der Linien Koheilan, Els’baa, Mersuch, Siglavy Bagdady und Dahoman. Einige waren angeritten, die anderen warteten noch auf eine Ausbildung. Wer ein Reitpferd sucht, hat hier eine qualitätsvolle Auswahl von Shagya-Arabern an einem Standort.

Vorn im Bild ein brauner Siglavy Bagdady Wallach, dahinter ein Dahoman Schimmel.

Die beiden Freunde diesmal umgekehrt, vorn der Dahoman Schimmel, dahinter der braune Siglavy Bagdady.

Zwei Koheilan-Wallache, der braune von ist 4 Jahre alt, dahinter der hellbraune  3 Jahre. Beide haben besonders gute Gänge.

Ein edler Els’Baa XIV Wallach mit sehr guten Bewegungen.

Ein schöner Anblick war es, als die Wallache auf die Weide entlassen wurden.

Der Zweite vorn rechts ist ein Sohn von Mathies, gezogen von Familie Schiffner.

Ein Besuch bei der Stutenherde durfte nicht fehlen. Leider gab es 2025 keine Fohlen.

Ein Wiedersehen mit der jetzt zwanzig jährigen Stute Medea v. Muzulman.

Der 34-jährige Muzulman (Mersuch XIX-68) wird in den Stall geholt. Alt, aber hellwach und klar auf den Beinen. Zur Freude von seinem Besitzer.

Muzulman an der Hand von Herrn Stoischek vor dem Gestütshaus.

Mit diesem schönen Bild zum Abschluss verabschiedeten wir uns von Herrn Stoischek. Mit dem Versprechen im Frühjahr 2026 noch einmal das Gestüt und seine schönen Shagya-Araber zu besuchen.

Das Shagya-Araber Gestüt Muzulman

Titelbild:Shagya-Araber-Herde –  Stuten mit Fohlen.

Unser erster Besuch im Gestüt von Herrn Stoischek fand bereits vor 18 Jahren statt. Es war beeindruckend, was bereits zu dieser Zeit im Gestüt schon  für eine Vielfalt an Rumänischen-Pferden zur Zucht eingesetzt wurde. Die Linien El’Sbaa, Dahoman, Siglavy Bagdady und Mersuch  waren vertreten. Auch die gepflegte Anlage mit einer doppelten Boxenreihe und den großen Ausläufen war schon sehenswert.

Die Rückfront der Stallanlage mit Auslauf.

Stallgasse mit Boxen auf beiden Seiten.

Wir waren gerade angekommen, als ein Gespann auf den Hof gefahren kam, das von zwei Reitern begleitet wurde. Die ersten Fotos wurden gemacht, und wir konnten Herrn Stoischek begrüßen.  Bevor die Fragen über das Gestüt gestellt werden konnten, haben wir das Ausspannen und das Absatteln der Pferde im Foto festgehalten.

Rückkehr von einem Ausflug mit Reitbegleitung. Angespannt waren die Stuten: Rechts Zuela v. El’Sbaa XIV  – links Leila v. El’Sbaa XIV. Die beiden Stuten wurden in Slatina gekauft.

Das Ausspannen der Pferde fand in der Stallgasse statt.

Nach dem Ausspannen warteten die beiden Stuten geduldig auf das Abschirren.

Auch die Reitpferde stehen zum Absatteln bereit. Vorne die Dahoman-Stute Dascha v. Dahoman X aus einer Koheilan-Stute

Danach wurden die Pferde eingedeckt und auf die schöne Weide, die am Bach gelegen war, gebracht.

Die Stuten werden eingedeckt auf die Weide entlassen.

Blick auf die Weide mit Bäumen und einem Bachlauf.

Einer der Ausläufe mit jungen Stuten.

Auf einem weiteren Auslauf befanden sich die Stuten mit Fohlen.

El’Sbaa XII-12 (Elsa) mit einem sehr guten Stutfohlen v. Muzulman.

Braune Stute Fanny Girl (Siglavy Bagdady XV-17) v. Siglavy Bagdady XV a.d. 684 Koheilan XXXIII wurde in Irland gekauft.  Im Hintergrund die Stute Tigra v. Ramiro (v. Hadban XVI-8) a.d. Tifla v. Titan.

Züchter Gespräche zwischen den Fohlen und Stuten.

Der Namensgeber  und  Pascha  im Gestüt ist Muzulman (Mersuch XIX-68) v. Mersuch XIX  a.d. 311 Koheilan XXXII-16. Er präsentierte sich in seinem  großen Auslauf mit Sicht auf die anderen Pferde.

Muzulman (Mersuch XIX-68), im Hintergrund eine seiner Töchter.

Herr Stoischek  erklärte uns, gezüchtet wird mit original Shagya-Arabern basierend auf rein rumänischen Blutlinien. Diese ausdauernden und kraftvollen Pferde bestechen durch Trockenheit und einwandfreiem Charakter.

Auch Franz Hoppenberger und Julia waren beeindruckt von Tigra und ihrem Hengstfohlen Mathies v. Muzulman.

Die Stute Tigra v. Ramiro ( v. Hadban XVI-8) a.d. Tifla v. Titan konnte von der Züchtergemeinschaft Stassen-Thelen gekauft werden.   Die Anpaarung von Tigra mit Muzulman war ein echter Glückstreffer, das Hengstfohlen Mathies sollte große Bedeutung für das Gestüt haben.

Mathies mit Mutter und seinem stolzen Besitzer nebst Besucher. Im Hintergrund der  Vater Muzulman.

Versuch ein Foto zu erwischen, Mathies, Fotograf und Tigra.

Zwei Züchter, in der Mitte »Mathies«, er ist die Hoffnung von Herrn Stoischek für die zukünftige Zucht im Gestüt.

Muzulman mit zwei von seinen Töchtern.

Die Besucher  waren sehr  beeindruckt von den Pferden und der Gastfreundschaft des Besitzers. Ein herzliches Dankeschön dafür.

Nachruf auf Diethelm-Wighard Schaarschmidt

Am 10. Juli 2025 starb der Pferdezüchter und Fahrsportler  Diethelm-Wighard Schaarschmidt aus Seehausen (Altmark)  im Alter von 78 Jahren. Ein Nachruf.

Mit Organisationstalent und Durchsetzungsvermögen hat er jahrzehntelang die Zucht und den Fahrsport mit Arabern gefördert. Seine Kontakte zu rumänischen, ungarischen und polnischen Pferdefreunden nutzte er nicht nur, um hier zulande die Fahrsportler mit Schalankengeschirren, Kostümen und Kutschen zu versorgen.

Amasar v. Arcas und Harphe v. Harapnik mit Schalankenkopfstücken

Seine züchterische Karriere hatte mit der Taubenzucht begonnen wo er auch lehrmäßig tätig war. 

Die Pferdezucht begann mit Shetlandponys. Sie mussten Füchse mit weißer Mähne sein. Über die Vollblutaraber ging es zu den Shagya-Arabern, mit denen er dann seine großen Erfolge im Fahrsport feiern konnte. 

Bei einem Besuch  in Hamburg 1988 bei Dr. Fritz Gramatzki erfuhr er viel von ihm über die Shagya-Arber. Die Einladung von Herrn Dr. Gramatzki zum Europa-Championat nach Hamburg gab den Ausschlag für die Shagya-Araber. Das Vollblut-Araber-Gespann wurde verkauft.  Der Shagya-Araber Hengst Zigeunerbaron und die Shagya-Araber-Stute Saaida  wurden 1989 von Frau Hampike erworben.

Neustadt/Dosse 1997 mit Saaida im Einspänner

Er organisierte auch unvergessliche Gruppenreisen nach Topolcianky, Radautz und zu anderen Gestüten. Aus Topolcianky kamen drei Shagya-Araber-Stuten, die beim Herrn Schaarschmidt zur Zucht eingesetzt wurden.  Es waren dies 505 Siglavy-Bagdady II-2,  536 Koheilan IV-35 und Koheilan XXXIII-41. Aus Radautz wurden die braune Siglavy-Bagdady XV-23 tragend v. Hadban XXXV gekauft. 

Die rumänischen Zuchtlinien lagen ihm besonders am Herzen.  Über diese Linien hat er sich oft mit Hans Brabenetz ausgetauscht, mit dem Ihn eine langjährige Freundschaft verband.

Hans Brabenetz und Diethelm Schaarschmidt bei einem Treffen der Shagya-Araber-Freunde in Seifhennersdorf

Er organisierte den Auftritt der Shagya-Araber-Gespanne in ungarischer Aufmachung auf der Equitana 1997 und 1999.  Mehrmals  wurden auch Fahr-Quadrillien bei den Hengstparaden im Haupt- u. Landgestüt Neustadt/Dosse gezeigt.

Zweispänner mit Shagya-Arabern auf der Equitana 1997

50 Jahre VZAP-Gala, mit der braunen, dreijährigen  Tibor-Tochter.

Wie gut sich die Shagya-Araber als Fahrpferde eigneten konnte immer wieder gezeigt werden. Herr Schaarschmidt  und Herr Garbe haben dies oft zusammen bewiesen.

In Schneverdingen: Rolf Garbe und Diethelm Schaarschmidt

Keine Schau des VZAP in Neustadt/Dosse ohne die Shagya-Araber-Gespanne. Vom Einspänner bis zum Fünferzug wurde alle Anspannungen von Herrn Schaarschmidt gezeigt. Auch konnten die Shagya-Araber ganz einfach mit den Pferden anderer Züchter zusammengespannt werden.

Fünferzug mit den Pferden: Hinten links Harphe  – hinten rechts Amasar. Besitzer Diethelm Schaarschmidt.  – Vorne rechts Basara 2 – vorne in der Mitte Gäa – vorne links Basara 1, Gäa ist die Mutter von Basara 1 + 2 v. Bazar. Besitzer  der drei Stuten: Rolf u. Christine Garbe.

Seine markante Statur auf dem Kutschbock bleibt ebenso wie sein kameradschaftliches Wirken allen seinen Weggefährten in bleibender Erinnerung. 

Mit Amasar br. u. Harphe  in Neustadt/Dosse 1999

Österreich – Urlaub – Shagya-Araber Erste Rundreise  1990 mit Christin zu einigen Shagya-Araber-ZüchternÖsterreich – Urlaub – Shagya-Araber

Die Reise begann am Attersee, hier holte mich Christin ab.

Es sind nun schon 35 Jahre vergangen seit meiner ersten Rundreise mit Christin zu den Shagya-Araber-Züchtern.  Wir wollten einen ganzen Tag lang mehrere Züchter besuchen. Christin kannte viele Züchter. Den Anfang machten wir bei Familie Holzinger, in Gschwandt.  Hier wurde nicht nur gezüchtet, sondern es war auch ein Reitstall, indem fast alle Pferde einen Araber in der Abstammung hatten.  Ein Hoffnungsträger für die Zucht war der importierte Hengst Osman geb. 1987 v. O’Bajar a.d. Marzalla.  Körung und HLP über Turniersport legte Osman mit Frau Holzinger im Sattel in Österreich ab.

Der 1987 geb. Osman v. O’Bajar a.d. Marzalla  war Reit-u. Zuchthengst.

Osman auf seinem Auslauf

Ein weiterer Nachwuchshengst war –  Ben Kemir 533 geb. 1988 v. Kemir III-1 a.d. Winnika v. Gazal VII – Er hätte den Kemir-Stamm in Österreich weiter führen können, aber leider gibt es keinen Nachfolger in Österreich. Später wurde er nach Schweden verkauft. HLP legte Ben Kemir 533 genau wie Osman über den Turniersport ab.

Ben Kemir 533 an der Hand von Frau Holzinger.

Ben Kemir 533 ist ein typvoller Shagya-Araber

Weiter ging unsere Fahrt zur Familie Pointhuber nach Regau.  Auf dem Hof sah ich die größte Zahl von Shagya-Arabern. Die Stute Fatima v. Smer hatte ein Hengstfohlen v. Koheilan III-2 bei Fuß.  Fatimas-Tochter Farah-487 v. Gazmel v. Gazal VII-5 a.d. Fatima führte ein sehr gutes Stutfohlen v. Koheilan III-2.  Beide Stuten werden regelmäßig zur Zucht eingesetzt. Etwas Besonders war für mich der braune zweijährige Hengst  Ihn Kemir  v. Kemir III-1 a.d. Fatima.  Über den Braunen Ihn Kemir und seinen Halbbruder Ben Kemir-533 Schimmel hätte  man den Hengst-Stamm-Kemir in Österreich erhalten können.  Was leider nicht geschah.

Fatima mit Hengstfohlen v. Koheilan III-2.

Farah-487 mit Stutfohlen v. Koheilan III-2

Christin stellt Ihn Kemir auf.

Ihn Kemir v. Kemir III-1 a.d. Fatima

Portrait von Ihn Kemir

Von Regau  fuhren wir in Richtung Attersee.  Kurz vor St. Georgen in Kogl machten wir noch einmal halt. Amurath-401 wartete schon auf Christin.   

Amurath-401 hält Ausschau nach Christin

Dieser für einen Shagya-Araber  kleine Hengst wurde leider von den Züchtern verkannt. Einigen war er zu klein, andere störten sich an seiner AV-Mutter. Seine Leistung als Sportpferd hätte die Züchter aber eines Besseren belehren sollen. Gelände-Prüfung bis Klasse L, auch gegen Warmblüter,  konnte Amurath-401 oft für sich entscheiden. 

Amurath-401 v. 952 K. Amurath II  a.d. Jira 73 v. Salam AV v. Nizar AV

Geländeprüfung Reiterin Christin

Aufmerksam springt Amurath-401 über die Baumstämme

Auch Wasser war für Amurath-401  kein Problem.

Etwas von dem berühmten Nizar scheint auch bei Amurath-401 durch.

Größe ist eben nicht alles. Bei seiner AV-Mutter Jira 73 ist der Großvater »Nizar« Schon Carl-Heinz Dömken fand, Nizar sei »Ein Schatz im Stall«.  Amurath-401 hat bei näherem Hinsehen vieles eben von diesem Nizar als Erbe mitbekommen. Denn Beide waren sehr gute Reit- und Schaupferde. Die Fotos v. Amurath-401 mögen dies beweisen. Von Kogl fuhren wir über St. Georgen zurück zum Attersee, ein schöner Tag ging zu Ende. Aber wir haben uns vorgenommen im nächsten Urlaub wieder so einen Tag einzuplanen