Lang, lang ist es her – Shagya-Araber Freunde Treffen bei Familie Orgis auf dem Eichenhof

Titelbild: Die Quadrille vom Eichenhof

Wieder einmal stand ein privates Treffen der Shagya-Araber-Züchter und Freunde an. Dank der Zusage der Familie Orgis konnte ich das private Treffen für die Shagya-Araber-Züchter und Freunde im Gestüt Eichenhof organisieren. Wie immer sind solche Treffen mit großen Vorbereitungen verbunden. Viele freundliche Helfer waren bereits am Freitag dabei im Einsatz.

Am Freitag wurde die Halle abgeschleppt. Vivien und Karsten Orgis mit den Helfern beim Schmücken der Halle.

Shagan wurde noch schnell einer Wäsche unterzogen.

Dann waren die Vorbereitungen abgeschlossen. Die Gäste konnten kommen. Erwartet wurden sogar Gäste aus Österreich, Venezuela und ganz Deutschland.

Karsten Orgis bei der Begrüßung der Gäste an der Reithalle.

Die Gäste sammelten sich um erst einmal die Pferde auf der Weide zu besichtigen.

Die jungen Fohlen erwarteten die vielen Besucher.

Die Shagya-Araber Freunde bei der Besichtigung der Stuten in der Herde.

Danach ging es zurück zur Reithalle, um dort den Vortrag von Herrn Josef Weiß über die Linie der anwesenden Shagya-Araber-Hengste zu hören. Zwei der Hengste, Monsun und Madjid, gingen auf »Shagya XXXIX geb. 1948 a. d. 175 Shagya XXV« zurück. Die beiden anderen Hengste, Shagan und Salazar S, auf »Shagya XXXVI geb. 1948 a. d. 154 Shagya XXV«. Alle vier gehörten zum Vaterstamm »Shagya or.ar. 1830 importiert 1836«. Für die Zuschauer ein guter Vergleich. Vier Shagya-Araber, aber zwei Hengststämme.

Die Tabelle zeigt die Zuordnung der nachstehend im Bild gezeigten Hengste. Shagan und Salazar S gehören zum Vaterstamm »Shagya XXXVI« und Monsun und Madjid zum Vaterstamm »Shagya XXXIX«

Madjid geb. 2004 v. Monsun a.d. Beka’s Sheney vorgestellt von Julia Bungenstock.

Monsun geb. 1995 v. Missouri a. d. Kajana IV auch er gehört der Familie Bungenstock.

Die Zuschauer hatten viele Fragen an Herrn Josef Weiß, die er gern ausführlich beantwortete.

Shagan geb. 1988 v. Shagal a. d. Shydra (ex Shagya XLIV-5) an der Hand seines Besitzer Dr. Walter Huber.

Der Shagan Sohn Salzar S, a. d. Sahbel vorgestellt von Herrn Karsten Orgis, unserem Gastgeber.

Kabu Khan, geb. 2002 v. Kublai Khan a. d. Dahoman XXXIX-10 »Vaterstamm« Gazlan or.ar. 1840 (importiert 1852) an der Hand von Sivio Küter.

Nach so viel Theorie freuten sich die Teilnehmer auf  die Mittagspause.  Besonders auf den schon am Vortag von Dr. Szabá Szilágyi vorbereiteten  »Feuertopf«.  Das reichhaltige gespendete  Büffet mit Salaten und vielen weiteren Kostbarkeiten  fand großen Anklang. Vielen Dank an die Spender.

Unter einem Zeltdach waren Tische  und  Bänke  aufgestellt. Alle Helfer, Teilnehmer und auch die Besitzer genossen das gute Essen.

Die Zeit im Sonnenschein mit gutem Essen wurde auch genutzt  mit vielen Gesprächen über die Pferde, besonders die Shagya-Araber.

Für den Nachmittag waren Vorführungen angesagt. Die am Vormittag besprochenen Hengste Madjid und Monsun  zeigte Julia Bungenstock unter dem Sattel. Der gut gerittene Salazar S wurde von Vivien Orgis in Dressur-Lektionen vorgestellt.

Madjid v. Monsun a.d. Beka’s Sheney mit Julia im Sattel.

Madjid  unter Julia in kleinen Dressuraufgabe.

Monsun v. Missouri a.d. Kajana IV  wird auch von Julia geritten.

Kabu Khan, geb. 2002 v. Kublai Khan a.d. Dahoman XXXIX-10 wurde von Dr. Szabá Szilágyi sehr gut geritten, Kabu Khan  stand  als Pachthengst im Gestüt Eichenhof der Familie Orgis.

Kabu Khan hält Ausschau nach den anderen Pferden.

Der Prämien- und Körungssieger- Hengst   Salazar S, geb. 2004 v. Shagan a.d. Prämien Stute Sahbel wurde im Gestüt geboren und steht als Deckhengst auch fremden Stuten zur Verfügung.  Salazar ist auch mit dem Ehrenpreis des Bundesministers für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgezeichnet. Anerkannt vom PZV Brandenburg-Anhalt, Sachsen-Thüringen. (Einzelbedeckungen) Auch andere Verbände sind möglich.  Er wurde von  Vivien Orgis in einer  Kür-Aufgabe vorgestellt.

Salazar S in guter Aufrichtung fein geritten von Vivien.

Zwei, die sich gut verstehen, man sieht ihnen die Freude an.

Den krönenden  Abschluss  der Vorführungen bildete die bekannte Orgis-Quadrille.

Diesmal war der Schwierigkeitsgrad noch einmal erhöht worden von sechs teilnehmenden Reitern auf acht Reiter. 

Einritt der Quadrille  angeführt von Verena Orgis.

Die Aufstellung der acht teilnehmenden Reiter.

Zweimal 4 Reiter hinter einander.

Vorne das Ehepaar Verena und Karsten Orgis. Schimmelstute und Rapphengst.

Noch einmal wurde der ereignisreiche Tag von den Teilnehmern diskutiert  bevor man mit neuen Eindrücken die Heimfahrt antrat.

Putz und Sattelplatz sowie  Gemeinschaftsraum mit angrenzendem Offenstall.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert