Ganz bewusst sollte die Stute Szellö (Dahoman XXXVI-8) geb. 1990 v. Dahoman XXXVI ein letztes Mal gedeckt werden. Der Vater von Szellö war Dahoman XXXVI, bei Szellös Mutter war der Vater Dahoman XXXI . Daher suchte ich nach einem Hengst, der hier den Anschluss herstellen konnte. In Kabu Kahn v. Kublai Khan war in der Abstammung auf der Mutterseite mit Dahoman XXXIX-10 der Stamm wieder vertreten. Die zweite Stute Alethea geb. 1996 v. Shogun III wurde vom Elite-Hengst Shaman v. Pamino gedeckt. Da es die letzten von mir gezogenen Fohlen sein sollten, wurde mit großer Spannung auf die Fohlen gewartet.

Szellö mit dem wenige Stunden alten Hengstfohlen Gazlan Khan geb. am 2. Mai v. Kublai Kahn.

Gazlan 5 Tage alt, die Mutter genießt das Extra-Futter.

Gazlan betrachtet die anderen Pferde sehr aufmerksam.

Nr. Zwei ist nun auch da, am 10. Mai erblickte Hengstfohlen Aramis in den frühen Morgenstunden das Licht der Welt.

Aramis wenige Stunden alt.

Aramis verlässt das erste Mal den Stall.

Alles neu, mit der Mutter auf dem Weg auf die Weide.

Alethea findet Gras gut, aber Aramis betrachtet seine Umgebung sehr genau.

Nach den ersten zwei Wochen sind die Hengstfohlen Aramis und Gazlan zusammen mit den Müttern auf der Weide.

Nach einem langen Tag auf der Weide sind Aramis und Alethea auf dem Weg zum Stall.

Szellö und Gazlan im August.

Mit 8 Monaten sind Aramis und Gazlan zusammen auf dem Winterauslauf.

Im nächsten Frühjahr sind die Beiden dann schon zwei Jahre alt. Wie bei allen jungen Tieren wissen auch die Hengstfohlen mit ihrer Kraft nicht wohin. Das Tor zur Weide konnte gar nicht schnell genug aufgehen. Erst einmal war ein ausführlicher Galopp fällig.

Eine Runde, wer ist schneller? Gazlan vorneweg.

Führungswechsel, diesmal ist Aramis vorn.

Aramis noch einmal in voller Aktion.

Zum Abschluss noch eine gemeinsame Runde.

Nach dem Toben erst einmal trinken.

Auch Gazlan findet, man sollte sich den Kater Morten ansehen.

Warten vor dem Tor zu ihrem Auslauf, dort gibt es Kraftfutter.

Aramis, Gazlan ( Mitte) daneben sein älterer Halbbruder Merino, der von der Ausbildung zurück gekommen war, im Sommer zusammen auf der Weide.
AlsAramis und Gazlan dann fast vier Jahre alt waren, tauchten immer mal merkwürdige Dinge auf ihrem Auslauf auf. So lernten sie, sich Neuen anzunähern und damit umzugehen.

Was ist da in unserem Auslauf ?

Man ist vielleicht besser erst einmal vorsichtig.

Aber – so gefährlich sieht es nicht aus.

Die Neugier siegt – Aramis muss doch genauer gucken. Gazlan sichert den Rückweg.

Guck es ist nicht gefährlich, man kann rein beißen.

Aramis spielt immer noch gern mit allem, was man ins Maul nehmen kann. Er hilft eben gern, auch die Karre mit Harke ist interessant, man kann sie umkippen oder die Harke wegschleppen.

Für Aramis ist die ganze Welt voller Spielzeug. Sehr geeignet zum Hochnehmen sind auch Wasserwannen.

Am besten natürlich, wenn man erst das Wasser ausschüttet. Bei den Menschen trifft das auf wenig Begeisterung, sie füllen immer wieder Wasser nach. Spielverderber.

Manchmal aber kriegt man eine Wanne geschenkt! Die darf man dann behalten und kann immer damit spielen.

Sie sind Freunde geblieben und machen alles gemeinsam.

Der Weg vom Stall zur Weide wird immer noch im Galopp genommen.

Zurück geht es im Schritt, man hat sich ausgetobt.

Oben wartet die Belohnung für braves Kommen auf Ruf.

Wer kommt denn da? Ach ja, der große Heuwagen. Alles in Ordnung.

Gemeinsames Warten auf das Futter.

Rückkehr von der Weide, Lucie vorn, Gazlan dann Aramis.

Unsere verbliebenen drei von links Gazlan, Aramis, Lucie.
Beim Sichten der Bilder für diesen Bericht kamen viele schöne, oft lustige Erlebnisse wieder ins Gedächtnis. Pferde sind etwas Wunderbares, ihr Wesen und die Zuwendung zu ihrem Menschen. Es ist für mich auch heute noch eine große Freude, wenn ich von meinen Pferden begrüßt werde. Sie kennen das Auto und kommen dann an das Tor, um mich zu begrüßen.