Auf dem »Hägerhof« im Harz

Koheilan II geb. 1961 v. Koheilan I a.d. 632 Shagya VII-4

Ein Ausflug mit der Familie in den Harz, es sollte zur Eisenbahn gehen, aber einen Abstecher zum »Hägerhof«  wollten wir auch machen. Hier schlug das Schicksal zu.

Es  war »Koheilan II«,  der mich beeindruckte.  Er stand auf der Weide mit der Stute Azanja V und dem Stutfohlen ruhig zusammen.  Bei dem Stutfohlen war es »Liebe auf den ersten Blick«. Auf meine Frage was ist das für ein Fohlen, bekam ich die Antwort,  das ist ein »Shagya-Araber«. Araber;  waren mir bekannt,  aber »Shagya-Araber«  von der Rasse hatte ich bis dahin nichts gehört. Diese Pferde hatten ihren Ursprung in Radautz und Bábolna. Aus dem Buch: »Das k.k. Staatsgestüt Radautz und seine Pferde« von Hans Brabenetz, konnte ich viel über diese Pferde erfahren.

Koheilan II, Azanja + Fohlen Azanka

Bei unserem zweiten Besuch auf dem »Hägerhof« war das Stutfohlen noch da, jetzt fragte ich ob es zu verkaufen ist, es war. Wir wurden uns schnell einig und bei Abfahrt gehörte das Fohlen mir. Bis zum Absetzen sollte »Azanka«,  wie wir das Fohlen getauft haben, auf dem »Hägerhof« bleiben. Einmal in der Woche ist die Familie ab jetzt in den Harz gefahren. Mutter und Tochter zu »Azanka«  auf den Hägrhof,  und Vater und Sohn zum Bahnhof Herzberg.

An meiner Hand: Koheilan II, Azanja und vorne Fohlen Azanka, auf der Hägerhof-Weide.

Damals war’s:   Pferde-Erinnerungen aus 60 Jahren

Reiten war für mich am Anfang Reitstall, Leihpferd und Unterricht in der Gruppe.

Ein eigenes Pferd war bald der große Wunsch. Mein Traum irgendwann einmal einen »Araber« zu besitzen ging nicht so schnell in Erfüllung.  Es wurde erst einmal »eine kleine edle Warmblutstute« .  »Kitty« war das richtige Pferd zum richtigen Zeitpunkt, nicht nur ich habe viel von ihr gelernt, sondern auch meine Tochter. Wir hatten viel Freude mit ihr. Schöne Ausritte blieben in der Erinnerung. Aber der »Araber« blieb nach wie vor der große Wunsch.